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Winter Wolf Tracking Russland

Die Idee

Wolfgang Peham war mit Jon Young, dem ersten Schüler von Tom Brown Jr ein paarmal auf sogenannten Tracking Expeditionen. Unter anderem auch im Jahr 2000 zum Winter Wolf Tracking in Minnesota. Er war davon begeistert und so führte dies 2002 zu unserem ersten Winter Wolf Tracking in Estland.

Unser Teammitglied Astrid Szelest unterstützt mit ihrem Mann seit vielen Jahren aktiv den russischen Wolfsforscher Vladimir Bologov. Ihre zweite Heimat ist mittlerweile in der Taiga und sie werden die Gruppe mit begleiten.

Winter Wolf 1

Jörn Kaufhold, verheiratet in der Slowakei und seit längerer Zeit in unserem Team leitet unsere Veranstaltung Winter Wolf Tracking in der Slowakei. Und er spricht russisch. So war es nur ein kleiner, naheliegender Schritt, diese Komponenten zusammenzufügen und daraus Winter Wolf Tracking Russland unter Leitung von Jörn und Astrid entstehen zu lassen.

Die Gegend

Rund 450 km nordwestlich von Moskau, in der Region Tver, liegt die Biologische Station „Chisty Les“, auf Deutsch „sauberer Wald“. In der Station werden Wölfe, Bären, Luchse und andere Tiere groß gezogen und auf ihre Auswilderung vorbereitet. Professor Valentin Pazhetnov ist weit über die russischen Grenzen hinaus bekannt. Er leitet die Biologische Station und das Bärenprojekt, welches von der IFAW gefördert wird.

Durch die weitläufigen Wälder und Sümpfe streifen Wolfsrudel.  Neben Bären und Wölfen haben Elch, Luchs, Marderhund, Dachs, Biber und viele andere Tiere hier in der russischen Taiga ihr Zuhause.

Winter Wolf 2Vladimir Bologov, Wildbiologe und Leiter des Wolfsprojekts in der Biologischen Station, erforscht mit seinem Team das Verhalten von Wölfen und ist durch verschiedene Dokumentationen auch im Deutschen Fernsehen bekannt. Das Team der Biologischen Station wird uns unterstützen.

Unser Vorhaben

Wir werden uns eine Woche lang auf eine respektvolle Art und Weise mit dem Wolf beschäftigen. Eingebettet in eine unberührte russische Winterlandschaft werden wir versuchen uns über seine Spuren mit ihm zu verbinden und so viel wie möglich über ihn herauszufinden.

Natürlich werden wir die Chance, uns mit den Spuren der vielen anderen Tiere, die unseren Weg kreuzen zu beschäftigen, nicht ungenutzt lassen. Werkzeuge, die uns dabei helfen werden sind u.a.: identifizieren von Spuren, sign tracking, identifizieren individueller Tiere, journaling, das Geheimnis der Gangarten ...

Die Daten

Termin: Februar 2019
Treffpunkt: Bahnhof Rizhskaya, Moskau
Zeit: 19:00 Uhr Ortszeit
Seminargebühr: Euro 350

 

ÜVP und Logistik

Die Kosten für das Haus und die Vollpension, inklusive dem Transport vom Bahnhof Staraya Toropa in das Camp und zurück, betragen Euro 350 pro Person. Dieses Geld bitte nicht überweisen. Nehmt es bitte mit, wir bezahlen vor Ort.

Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen beschränkt!

Für Russland besteht Visumpflicht!

Eine Auslandskrankenversicherung ist gesetzlich vorgeschrieben!

Reiseinformationen
Anreise

Treffpunkt: Bahnhof Rizhskaya, Moskau
Datum: 10.Februar  2016, 19.00 Uhr Ortszeit
Ortszeit: zu Moskau gibt es 3 Std Unterschied, 16 Uhr deutsche Zeit


In Russland besteht Visumpflicht. Bitte wendet euch am besten an ein Reisebüro, das auf Russlandreisen spezialisiert ist. Gute Erfahrungen haben wir mit dem Reisebüro Kraft gemacht. Beantragt ein Touristenvisum, Antragsdauer ca. 4 Wochen. Ihr bekommt keine Einladung für das Visum, das Reisebüro wickelt das über einen sogenannten Voucher ab. Die Registrierung erfolgt in der Biostation. Bitte schickt, bevor ihr euer Visum beantragt, eine Kopie der Passbildseite an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. (zur Beantragung der Zugtickets).

Wir empfehlen auf Grund der Winterverhältnisse mindestens einen Tag früher in Moskau anzureisen. Dies sind günstige Hostels: godzillashostel und moshostel. Auf jeden Fall rechtzeitig buchen.

Am 10. Februar, 19 Uhr, empfängt uns am Bahnhof Rizhskaya ein einheimischer Helfer, der die Zugtickets aushändigt und uns zum Zug begleitet. Hier der Link zur Metro. Orangene Linie. Haltestelle Rizhskaya. Ausgang Metro, durch eine Unterführung, auf der anderen Straßenseite ist ein großes, histiorisches Gebäude.

Von dort geht die Fahrt mit dem Nachtzug  ca. 8 Stunden bis Staraya Toropa. Die Zugfahrt, sowie die Begleitung am Ankunftstag, kosten 70 Euro, dies kassiert unser Helfer in bar in Moskau am Bahnhof. In Staraya Toropa werden wir mit dem Auto abgeholt und ins Camp gebracht. Die Fahrt ins Camp dauert noch einmal ca. 2 Stunden.

Am 17.02. werden wir wieder vom Camp zum Bahnhof gebracht um dort den Nachtzug nach Moskau zu nehmen. Am 18.02. ist dann der jeweilige Rückflug nach Deutschland möglich. Der Zug kommt um 07.00 Uhr morgens in Moskau an. Für die Fahrt zum Flughafen sind mindestens 3 Stunden einzuplanen (Metro und Aeroexpress).

Das Camp

Untergebracht sind wir in einem Gästehaus mit Mehrbettzimmern. Frühstück und Lunchpacket werden wir selbst zubereiten. Am Abend wird für uns landestypisch gekocht. Vegetarisches Essen ist möglich, spezielles anders Essen kann nicht angeboten werden.

Infos über die Biostation und das Wetter findet ihr hier.

Ausrüstung

Winterkleidung

Hose, Jacke, warme Mütze und warme Handschuhe, Regenzeug (hält auch den Wind ab)

lange Unterwäsche, 2 Paar warme Socken, warme Schuhe, Gamaschen (ideal um Schuhe und Hose unten vor Schnee und Feuchtigkeit zu schützen), Schuhpflege (Wachs), Sonnenbrille

Wer keine „richtigen“ Winterklamotten hat, kann sich z.B. durch eine lange Unterhose, normale Hose und Regenhose auch winterfest machen. Unterwäsche aus Wolle oder Synthetikfasern. Baumwolle gibt schlecht Feuchtigkeit ab und ist als Unterwäsche im Winter bei tiefen Temperaturen ungeeignet.

Unterwegs

Schneeschuhe, Sitzmatte, Tagesrucksack, Taschen- oder Stirnlampe, Thermoskanne, Becher, Plastiktüte, Fernglas, Zentimetermaß, Bleistift und Block für Aufzeichnungen, wer hat und will Kompass, Sonnencreme, Fettcreme, Süßigkeiten/Müsliriegel...

Des Weiteren

Warme Hausschuhe, Schlafsack, Notizbuch, Nachschlagbücher: Spuren, Säugetiere, Vögel, Bäume und Sträucher, (teilen wir auf, braucht nicht jeder mit schleppen), Waschzeug.

Koffer, Trollies und Tragetaschen sind wegen dem Schnee in Moskau ungeeignet. Am besten ist EIN Rucksack.

Da der nächste Arzt und die nächste Apotheke 45 km entfernt sind, empfiehlt es sich, für den absoluten Notfall ein vom Arzt verschriebenes Breitspektrumantibiotikum, ein starkes Schmerzmittel und eine antibiotische Salbe dabei zu haben.

Winter Wolf 3

Lehrgang Fährtenlesen

Fährtenlesen 3 Tage

Fährtenlesen 5 Tage

Spuren im Schnee

Fährtenleser Evaluierung


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